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12 | 2019 Endproben für WOANDERS

Foto: Xenorama
mit Tarwater und Marion Brasch
Foto: xenorama

Wir sind in den Endproben für unser Stück WOANDERS. Ein Crossover aus Poesie, Musik, Film, Szenografie und Medienkunst. Eine Arbeit in einem wirklich fantastischen Team, angefangen bei meinen beiden Musikerkollegen Chris Imler und Andreas Bonkowski, über Filmemacherin Diana Näcke, Bühnenbildnerin Emma Cattel, Dramaturgin und Mastermind Christina Runge, die Künstlergruppe Xenorama, (unsere Spezialisten für Video – und Medienszenografie), Tad Klimp an den Soundreglern, Max Wegner am Licht bis zu Marion Epp in künstlerisch beratender Funktion.
Und alles dreht sich um die großartigen Gedichte von Thomas Brasch.
Sie sind der Protagonist dieses Abends.
„Wie soll ich dir das beschreiben, ich kann nicht tanzen, ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.“
Besser kann ich’s nicht beschreiben. Kommt vorbei, schaut und hört es euch an! Die Premiere ist ausverkauft, für alle anderen Abende gibt es noch Karten:

https://www.hebbel-am-ufer.de/programm/pdetail/2886/?fbclid=IwAR2ry1gzYp4qixnCD_E6_l_Woz_4z-nA92LYJZnv7nxrmzIu5M-_b_ScAgk

12 | 2019 WOANDERS  –  Konzert, Performance und Installation Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch

Foto: Claudia Rorarius

Zum ersten Mal stolperte ich über Thomas Brasch in Marion Braschs Roman „Ab jetzt ist Ruhe“. Die persönliche Perspektive der Autorin kam mir so vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Perspektive der kleinen Schwester. Ich erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch meine Geschichte, meine Perspektive und meine Vergangenheit, die ich jahrelang ausgeblendet hatte. Ich hatte sogar meinen Namen geändert, um nicht auf meine Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Ich fing an Texte von Thomas Brasch zu lesen. Parallel dazu gab es auch eine Auseinandersetzung mit Texten von Heiner Müller und Einar Schleef anlässlich einer durch das HAU Hebbel am Ufer kuratierten Reihe. Mein Zugang zu Lyrik war schon immer der über Musik und Songs. Meist waren es englischsprachige Texte, die später auch mein eigenes Songwriting prägten. Hier gab es nun deutschsprachige Texte, die mich nicht mehr losließen und ich begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Textzeilen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen… 

Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.“ 

WOANDERS ist das Ergebnis meiner nun fast zweijährigen Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch. Ein Abend an der Grenze zwischen Konzert, Performance und Installation, der versucht „das Ungeheuerliche erst mal zu denken“ und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als „Bleiben wo ich nie gewesen bin“ herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Aussen und Innen verbindet, „unter und über den Märchen“. 

WOANDERS entsteht in enger Zusammenarbeit mit Diana Näcke (Videokonzeption), Emma Cattell (Bühne und Kostüme), Christina Runge (Dramaturgie), Xenorama (Videoszenografie) und den Musikern Andreas Bonkowski und Chris Imler. Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater, Dirk von Lowtzow und Marion Brasch.               

Premiere: 04.12. HAU Hebbel am Ufer (HAU2), weitere Vorstellungen: 05. / 06. / 07.12.  und März 2020 WUK performing arts Wien

Produktion: Masha Qrella. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer Berlin und WUK performing arts Wien. Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch den Hauptstadtkulturfonds.

 

10/11 | 2019 im Proberaum mit Chris Imler, Andreas Bonkowski  und Tadklimp (Probenstart für WOANDERS)

Chris Imler Foto: Diana Näcke
Foto: Diana Näcke
Foto: Diana Näcke
Foto: Diana Näcke
Andreas Bonkowski Foto: Diana Näcke
mit Tad Klimp im Proberaum Foto: Diana Näcke

Band: Masha Qrella, Chris Imler, Andreas Bonkowski

Sounddesign: Tadklimp

 

09 | 2019 Konzert

27.09.   Theater im Pfalzbau / Festival „Offene Welt“ 21:00 Uhr

 

08 | 2019 Popkultur Berlin – work in progress

Zum ersten Mal hörte Masha Qrella von Thomas Brasch in Marion Braschs Roman »Ab jetzt ist Ruhe«. Die persönliche Perspektive der Autorin kam ihr vertraut vor: eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Perspektive der kleinen Schwester. Sie fing an Texte von Thomas Brasch zu lesen – deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen. Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im Dezember 2019 wird Qrella in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer und WUK performing arts Wien, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, eine Arbeit zeigen, die sich an der Grenze zwischen Konzert, Performance und Ausstellungsraum bewegt und die Themen und Texte von Thomas Brasch ins Heute holt – bei Pop-Kultur gibt sie erstmals einen Einblick in ihre Beschäftigung mit der Lyrik von Thomas Brasch.

 

04 | 2019 Konzertreihe mit dem Künstlerkollektiv Vereinsheim

13.04.  DE   Karlsruhe, Tollhaus

14.04.   DE   Karlsruhe, Tollhaus

15.04.  DE   Mannheim, Alte Feuerwache

16.04.  DE   Mainz, Kuz

17.04.  DE   Freiburg, Jazzhaus

 

03 | 2019 NEW VIDEO – DAY AFTER DAY

 

03 | 2019 NEW EP – DAY AFTER DAY

released @ STAATSAKT Berlin

Artwork: Jimmy Draht

 

03|04 2019  on tour

New EP available on tour concerts

 

01 | 2019 HAU Berlin – ARTHUR

12.01.  –  Einar Schleef’s 75th birtday

Performance, Film, Text, Artistic Comment